Die Tischdeko des Tages

Barocke Tischinstallation zu Ostern

Die Frage : "Darf's ein bißchen mehr sein?", die schon mal gerne in Metzgereien gestellt wird, kommt auch hier auf den Tisch. Nämlich auf den üppig barock geschmückten.
Kernstück und absoluter Hingucker der Installation ist ein Pfau - Herkunft Antwerpen und dort auch in den 20er Jahren verstorben und ausgestopft, aber nach wie vor wunderbar majestätisch.

Prächtige Tulpen sind echte Frühlingsboten und haben zudem eine wirklich starke barocke Komponente. Im Holland des 17.Jahrhunderts entstand eine wahre Tulpenmania: Haus, Hof, Gold und sonstige Kostbarkeiten wurden für ein paar Tulpenzwiebel, die ursprünglich aus Persien kamen, auf den Tisch gelegt. Es war die erste Form der Börse: Ware, die nicht konkret vorhanden war, erzielte Rekordsummen. Und wie auch heute, gab es irgendwann einen riesigen Börsencrash mit gigantischen Verlusten, was vermutlich den einen oder anderen Selbstmord zur Folge hatte.

Aber das ist ja nun lange her.
Heute kommt man etwas leichter an die damals so heiß begehrten Tulpen, was sehr erfreulich ist.
Zusammen mit dem Pfau bilden sie einen wirklich prächtigen Anblick.

Zum Thema Tischdekoration bietet das Nordiska museet in Stockholm übrigens eine tolle Ausstellung. Unter dem Titel "Dukade bord", was soviel heißt wie "gedeckter Tisch" werden eingedeckte Tische aus unterschiedlichen Epochen gezeigt - vollständig mit Zubehör und Nahrungsmitteln. Beginnend im 17. Jahrhundert bis in die 50er Jahre wird ein Überblick über Mahlzeiten, Traditionen und Milieu in anschaulichster Art und Weise vermittelt.
Link zum Museum: www.nordiskamuseet.se













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